01.06.2023
Wer schon mal einem Frachter beim Be- oder Entladen im Hafen zugesehen hat, kennt diesen Anblick. Großkrane oder Terminalkrane heben enorme Mengen Schüttgüter – zum Beispiel Kohle oder Getreide – in die Schiffe hinein oder aus ihnen hinaus. Damit dieser Materialumschlag schnell und effizient vonstattengehen kann, braucht es riesige Schalengreifer. Als Zweischalengreifer sind sie als zwei zueinander gewandte Schaufeln konstruiert, die sich wie zwei gewaltige Kiefer in das lose Material graben, das in dem Schiff geladen ist. Und mit einem Hub können die Zweischalengreifer tonnenweise Material bewegen. Wie so etwas in Aktion aussieht, kann man im rechtsstehenden Video sehen. Neben dem Materialumschlag im Hafen kommen die Greifer auch auf Schiffen als Anbaugerät des schiffseigenen Krans oder auch in Biogas-Kraftwerken sowie Stahlwerken zum Einsatz – eben überall dort, wo sehr große Mengen an losem Material gehoben werden müssen.
Einer der führenden Hersteller dieser Greifer ist die Orts GmbH mit Sitz in Sereetz in der Nähe von Lübeck. Seit mehr als 50 Jahren hat sich das Unternehmen auf die Konstruktion dieser spektakulären Geräte spezialisiert. Die größten Greifer der Orts GmbH können bis zu 25 Kubikmeter Material in einem Hub laden. Zum Vergleich: eine gewöhnliche Haushaltsmülltonne hat 80 Liter Fassungsvermögen, also 0,08 Kubikmeter.
Orts fertigt mechanisch, elektrisch und diesel-hydraulisch angetriebene Schalengreifer. Eine Variante des DHS-B und die kleineren DHZ erhalten ihre Kraft meist von einem Hatz Diesel. Sigvard Orts, Geschäftsführer des Umschlagspezialisten, erklärt die Vorteile der diesel-hydraulischen Greifer: „Unsere diesel-hydraulischen Modelle brauchen keine zusätzliche Verkabelung und Stromversorgung. Sie werden mit dem Kranhaken aufgenommen und per Fernsteuerung bedient. Das macht sie schnell und flexibel einsetzbar.“
Außerdem sind die Motorgreifer im Vergleich zu mechanischen Seilgreifern unabhängig vom Wasserstand. Aufgrund der zu überbrückenden zusätzlichen Seillänge zwischen dem Kranhaken und der Oberkante des Greifers, die notwendig ist, um die Schalen mechanisch zu schließen, kann es beim Einsatz dieser Technologie vorkommen, dass Schiffskrane nicht hoch genug heben können. Dies wird mit einem diesel-hydraulischen Schalengreifer vermieden.
Für die Hatz Motoren sprechen zudem die kompakten Einbaumaße und die typische Robustheit. Sigvard Orts führt aus: „Die Hatz Dieselmotoren treiben die Hydraulik der Greifer an. Fällt der Motor aus, steht der ganze Prozess still. Diese Stillstandzeiten kosten im Hafen sehr viel Geld. Hatz Motoren haben sich bei uns als besonders ausfallsicher und unempfindlich bewährt, selbst bei den widrigen und oft enorm staubigen Umgebungsbedingungen im Schüttgut-Umschlag.“
Die Orts GmbH setzt inzwischen seit rund 10 Jahren auf die robusten Antriebe aus Ruhstorf. Neben der leistungsstarken und widerstandsfähigen Technologie überzeugt das Unternehmen auch die kurzen Wege in der Kooperation mit Hatz. Sigvard Orts fasst abschließend zusammen: „Die Zusammenarbeit mit Hatz ist genauso wie die Motoren: gut und unkompliziert.“
Freut euch schon auf die nächsten außergewöhnlichen Maschinen mit Hatz-Motor! Oder kennt ihr vielleicht selbst eine spektakuläre Anwendung, bei der ein Hatz im Einsatz ist?
Dann schreibt uns an parts@hatz-diesel.de.
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