06.07.2023

Der Begriff Nutzfahrzeug ist extrem breit definiert: Rettungsfahrzeuge für die Feuerwehr, die Bergwacht, das technische Hilfswerk, aber auch mobile Arbeitsmaschinen wie Land- oder Forstmaschinen gehören zur Familie der Nutzfahrzeuge. Alle diese Fahrzeuge basieren auf eigenen Fahrzeugkonstruktionen, es gibt eine Vielzahl von Herstellern für jede einzelne Gattung. Haben Betreiber mehrere verschiedene Anwendungsfälle, brauchen sie meist auch mehrere individuelle Vehikel. Für kompakte Fahrzeuge könnte sich dies in Zukunft mit dem Rawkar ändern.

Der Rawkar ist ein innovatives Fahrzeug auf acht Rädern, das von Krämer Special Vehicles (KSV) aus dem nordrhein-westfälischen Rheine entwickelt wird. Was die Idee hinter dem Rawkar war, erläutert Rebecca Nowak, Projektmanagerin bei Krämer Special Vehicles: „Es gibt ein Basisfahrzeug, an welches unterschiedliche Anbaugeräte installiert werden können. Somit kann der Rawkar völlig flexibel eingesetzt werden. Betreiber des Fahrzeugs brauchen nicht mehr für jeden Einsatzfall ein eigenes Vehikel.“

Denkbar wäre etwa eine Ausrüstung mit einem Mulcher oder Häcksler für die Grünflächenpflege, Räumschild und Salzstreuer für den Winterdienst, Winde und Holzspalter für den Einsatz in der Forstwirtschaft, usw. Doch auch als Rettungsfahrzeug soll der Rawkar von Krämer Special Vehicles einsetzbar sein, wie Marlon Lewandowsky, Produktmanager, ausführt: „Neben den bereits angeführten Arbeitseinsätzen bietet sich das Multifunktionsfahrzeug für Anwendungen beim Katastrophenschutz, der Feuerwehr und – da der Rawkar schwimmfähig ist – auch bei Küstenwache und DLRG an.“

Der Rawkar wird seit rund fünf Jahren bei KSV entwickelt. Aktuell befindet sich das Fahrzeug noch im Prototypenstatus, im Sommer soll es in den Testbetrieb gehen. Dass bei diesem breiten Einsatzspektrum die Wahl jeder einzelnen Komponente wohlüberlegt sein. will, ist klar: „So flexibel die Anwendungsfälle des Rawkar sind, eines haben sie alle gemeinsam: Es braucht enorm robuste Fahrzeuge. Entweder, weil die Umgebungsbedingungen besonders anspruchsvoll sind, etwa im Winterbetrieb, oder weil ein Defekt des Fahrzeugs verheerende Folgen hätte, wie im Rettungsbetrieb. Daher ist das gesamte Konzept des Rawkar neben der Flexibilität vor allem auf Widerstandsfähigkeit und Ausfallsicherheit ausgelegt“, erklärt Marlon Lewandowsky. Dieser Ansatz spiegelt sich in der Wahl des Antriebssystems des rund 2 t schweren Fahrzeugs wider.

Die Räder werden mittels hydraulischem Kettentrieb angetrieben und verfügen über eine Einzelradaufhängung mit Querlenkern und Doppel-Stoßdämpfern. Das Hydrauliksystem, das sowohl den Fahrantrieb als auch die Anbaugeräte mit Power versorgt, wird wiederum von einem Hatz Vierzylinder-Common-Rail-Diesel angetrieben. Lewandowsky: „Hatz ist für seine hervorragende Qualität und die robusten Kompaktdieselmotoren mit langer Lebensdauer bekannt. Der Common-Rail-Diesel ist zudem sparsam und ermöglicht uns, ein elektronisches Motormanagementsystem zu realisieren, das die Kraft bedarfsgerecht verteilt.“ 

Auch die Leistung des Hatz Vierzylinders lässt keine Wünsche offen. Der Rawkar hat eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Auf Wunsch wird KSV auch eine Straßenzulassung anbieten. Somit können sich KSV-Kunden sicher sein, dass sie sich ein innovatives und widerstandsfähiges Multifunktionsfahrzeug in den Fuhrpark holen, das ihnen neue Möglichkeiten bei der flexiblen Bewältigung verschiedenster Aufgaben bietet – und von einem robusten Diesel von Hatz angetrieben wird, der Leistung, Durchhaltevermögen und Qualität mit sich bringt.

Freut euch schon auf die nächsten außergewöhnlichen Maschinen mit Hatz-Motor! Oder kennt ihr vielleicht selbst eine spektakuläre Anwendung, bei der ein Hatz im Einsatz ist?
Dann schreibt uns an parts@hatz-diesel.de.

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